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Post-bac en Allemagne

Wie werde ich an einer technischen Universität, einer Fachhochschule oder einer Berufsakademie aufgenommen ?

Von Ingrid Lehre

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In Deutschland gibt es vier Möglichkeiten für eine akademische Ausbildung : die Universität, die technische Universität (TU), die Fachhochschule und die Berufsakademie.

Der deutsche Zweig organisiert während des ganzen Schuljahres Infoabende für die Schüler und ihre Eltern. Dabei legen wir ganz besonderen Wert auf den persönlichen Kontakt zwischen jedem Schüler und einem deutschen Berater, dessen Ratschläge individuell zugeschnitten sind.
Hier erfahre ich mehr >>.

Sie möchten Kontakt mit dem Stuttgarter Studienberater aufnehmen, der die Schüler der Première und Terminale seit 2 Jahren beraten hat Herr Ramiro Vera-Fluiza

Hier finden Sie einige Beispiele von Bildungslaufbahnen, die die Lehrer vorschlagen oder die ehemalige Schüler gewählt haben >>

Allgemeines :

Ein Hochschulstudium in Deutschland kann an einer Universität oder sogenannten Technischen Universität (TU), an einer Fachhochschule oder Berufsakademie erfolgen.

  • Universität und Technische Universität : Angebot aller Studiengänge und akademischen Abschlüsse (Staatsexamen, Bachelor und Master, Doktorat und mitunter noch Diplomabschlüsse). Um mehr zu wissen, >>
  • Das Studienangebot der Fachhochschulen (FH), meist stärker auf die spätere Praxis ausgerichtet, variiert je nach Größe der Fachhochschulen. Vorbereitung auf Bachelor- und Masterabschluss.
  • Die Berufsakademien bieten eine duale Ausbildung. Das Studienangebot ist begrenzt. Vorbereitung auf einen akademischen Abschluss wie an der FH, aber auch auf einen qualifizierenden Abschluss in der eingeschlagenen Berufsausbildung. Da sie sehr gefragt sind, sollte man sich frühzeitig um ein Unternehmen bemühen, in dem man den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren kann.
  • Die Einschreibung erfolgt in der Regel bis zu dem 15. Juni oder 15. Juli direkt an den Universitäten. Nach der Wahl einer Hochschule (möglichst zu Jahrsbeginn) muss man sich auf deren Website über die Einschreibetermine und -modalitäten erkundigen. Jede Universität praktiziert unterschiedliche, auch von Fachrichtung zu Fachrichtung divergierende Aufnahme- bedingungen ! Je besser das Renommee umso selektiver sind diese. Deshalb muss man auf den Numerus Clausus achten und auf eventuelle Aufnahmegespräche oder - prüfungen. Für nicht wenige Fachrichtungen, so zB oft für Ingenieursstudiengänge, werden Praktika verlangt.

Mit dem OIB oder dem DSD II fallen keine anderen, zusätzlichen Aufnahmetests an, nur die, die auch von deutschen Studenten verlangt werden.

Die Kandidaten ohne OIB müssen die Äquivalenz für ihr Baccalauréat beantragen. Mit dem OIB kann man sich direkt einschreiben, es ist eine Deutsche Hochschulzulassungsberechtigung.

Anders die Einschreibung für Medizin, Zahn- und Veterinärmedizin sowie Pharmazie und Psychologie. Sie erfolgt zwischen April und 15. Juli bei einer zentralen, nationalen Stelle, der ZVS. Die Universität kann nicht frei gewählt werden.

Alle Hochschulen haben eine Studienberatung, die über Telefon und E-Mail konsultiert werden kann. Die im Sommer stattfindenden Vorkurse sind eine gute Gelegenheit Kenntnislücken zu schließen und sich auf die Vorlesungen und Seminare einzustimmen, die Mitte Oktober beginnen.

Sehr guten Kandidaten bietet die Bundesrepublik eine Reihe interessanter Stipendien an (Die Studienstiftung des deutschen Volkes oder der DAAD zB), die nach einem Auswahlverfahren vergeben werden.

Bei den „integrierten Studiengängen“ erfolgt das Studium an einer deutschen und einer französischen Universität. Ein doppeltes Diplom schließt dieses Studium ab. Eine Übersicht über diese Studiengänge und die beteiligten Universitäten mit ihren Kontaktadressen findet man auf der Website der Deutsch-Französischen Hochschule.

Wichtig : sich möglichst früh mit dem Verantwortlichen des gewählten Programms in Verbindung setzen und alle notwendigen Auskünfte einholen. Die Zahl der Studienplätze ist begrenzt, aber die Abiturienten des OIB haben gute Chancen. Je nach Programm beginnt man das Studium in Deutschland oder Frankreich. Die Einschreibung aber erfolgt an der Hochschule des Heimatlandes.

Abiturienten der deutschen Abteilung mit OIB, die in Sciences Po studieren wollen,steht die „procedure internationale“ offen, die einen leichteren Zugang verschafft. Die ersten zwei Jahre werden in Nancy verbracht, danach in Paris. >>.

Wer im Laufe des Studiums nur für einige Semester an einer deutschen Universität studieren will, holt sich Informationen beim Verantwortlichen der Erasmus/ Sokrates-Programme der Unis und beim DAAD ein.

Erfahrungsgemäß ist es bei jeder Bewerbung um einen Studienplatz mit Zulassungsbeschränkung ratsam, die internationale Schulausbildung und die entsprechenden Abschlussexamen hervorzuheben.

Jedes Jahr bietet der DAAD sehr guten Abiturienten (OIB oder bac + DSD) französischer Nationalität, die ein Studium in Deutschland aufnehmen wollen, ein attraktives Stipendium über 650 Euro monatlich an.

Dernière modification le 06-02-10 par