Auch die Lehrer der germanophonen Abteilung machten einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen der SIS möglich!
Matthias Ebert: Geschichte in der OIB- und DSD-Gruppe. Zur Verdeutlichung der Unterschiede Zunächst wurde der Geschichtsunterricht in der DSD-Gruppe beschrieben: es handelt sich vorwiegend um Landeskunde und Zivilisation. Jeder Schüler muss bis zur Prüfung ein "dossier" zusammenstellen. Herr Ebert verdeutlichte auch die Arbeitsweise in der DSD-Gruppe: neben vielem anderen liefert der Lehrer eine Vokabelliste zur Erweiterung des Wortschatzes.
In der OIB- Gruppe orientiert sich der Lehrplan am Lehrplan des französischen "histoire/géo" und der Lehrer leistet die Übertragungsargbeit für das OIB. In der OIB-Gruppe ist vor allem das Quellenstudium wichtig, wobei den Schülern ein Drei-Schritt Verfahren zur Quellenanalyse beigebracht wird:
(Andrea DELUMEAU)
Barbara Berman: Einstieg in die 6ième B. Informationen zur Arbeit in den B-Gruppen
Wir werden beim Betreten des Raumes von einer Handpuppe begrüsst. Doch ganz schnell und automatisch weitet sich das Zwiegespräch zu einem Gruppenrollenspiel aus. Sprechen ist also sehr wichtig. Die Grammatik kommt aber nicht zu kurz und die spielerische Methodik gleicht den ehertrockenen Stoff wieder aus. Die Spielideen sind übrigens gut und leicht auch für den Hausgebrauch geeignet.
(Carola LENTIEZ)
Christine Scholtz: Fehlerkorrektur und Merkblatt - Instrumente individueller Sprachaneignung (Collège) und
Ingrid Lehre: Die literarische Textanalyse - wie sie im Unterricht praktiziert wird (Lycée)
Gestern war es wieder soweit : zum 2. Mal durften die Eltern im Collège von Chaville die Schulbank drücken. Kaum sassen wir im Klassenzimmer forderte Christine Scholtz uns zum Diktat auf ! Wie schreibt man Brennnessel, Tunfisch oder Stängel ? Anhand unserer Fehlerkorrektur setzten wir uns mit der neuen und alten Rechtschreibreform auseinander und lernten u.a. das gleiche Wortstammprinzip oder 3 gleiche Konsonanten kennen. Nach Gross-, Klein-, Zusammen- oder Getrenntschreibung erklärte uns Frau Scholtz noch das Merkblatt, das ein individuelles Vokabelheft ist, wo jedes Kind seine Fehler zweispaltig auflistet, bis es diese nicht mehr macht.
Eine kleine Verschnaufpause und ab zur literarischen Textanalyse (2nde) mit Ingrid Lehre. Der Texteinstieg « Zirkuswesen » von Günter Kunert begann mit einer Assoziation zum Begriff Dompteur, es folgte eine freie Textäusserung, die dann übergriff in die gelenkte Textausein-andersetzung. Nach Sammeln der Arbeitsergebnisse, Zuordnung der Textsorte mussten wir noch die Parabel auf eine Gesellschaft übertragen.
(Daisy AFRESNE)
FAZIT: Ein gross Dankeschön an unsere Lehrer für diesen lehrreichen Abend, ihren Enthusiasmus, ihre Pädagogik und ihre Didaktik. Für diejenigen, die nicht dabei waren: nächstes Jahr unbedingt kommen.
Dernière modification le 22-11-06 par