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Romantische und un-romantische Gedichte

von Ina Effenkammer

Nachfolgend einige Beispiele aus einer Hausaufgabe von Schülern der 2ième zum Thema romantische bzw. ganz unromantische Gedichte, die mit der Romantik brechen nach dem Vorbild Heines.

Gesang der Nachtigall

Wenn man noch aufpasst,

Hört man sie durch die Nacht,

Die Geräusche ihres Lachens

Die von Stern zu Stern springen;

Vom Himmel zum Herzen.

Vom Herz en zum Blick,

Vergisst man noch den Schmerz,

Den Schmerz, der sie zum Ende bringt.

Der Schmerz ihres Liedes,

Wird hier kurz zusammengefasst

In diesem Lied das Ende der Nacht.

Und Ich?...

Ihr Lied beruhigt und beschützt,

Es brachte dich zur Traumwelt,

Wo du noch fühlen kannst,

Diese vergessene Liebe.

Aber nun habe ich die Realität gesehen,

Deine Träume werden keinen retten,

Auch wenn du es stark wünschtest,

Würde es keinen Ausweg geben.

Die Blumen öffnen sich jetzt,

Die Wolken sind verschwunden,

Es gibt jetzt keinen Regen,

Der Hass ist weggegangen.

Und Ich? Ich setzte mich

Neben deine Leiche,

Denn du hattest mich vergessen ,

Und wurdest von deinem Traum getötet.

Ségolène Scheuer 2e

Gedanken im Dunkel

Im Abendsonnenschein

Träume ich am Meer allein

Es wird dunkel am Strand

Ich lege mich in den Sand

In der Nacht

Lässt man alles außer Acht

Es singen Kreaturen

Es tanzen Figuren

Auch gibt es kein Licht

Denk ich an dein Gesicht

Alles hat keinen Sinn

Wenn ich so traurig bin...

Es ist so schwer

Ich kann nicht mehr

Alle lieben sich

Und ich denk nur an dich...

Plötzlich springt der Funke zwischen uns über

Und alles ist vorüber

Saskia Krafft 2nde 3

Hinter den Himmeln

In den Himmeln, in einem reichen Land, in einem armen Reich,

Die Sterne, diese blinden Gestirne, diese Untertanen,

Zeigen ihre Schönheit, aufschlussreich,

Die Sterne, diese winzigen Lebewesen.

Goldene Zeitalter haben die Himmel nie gekannt

Sie scheinen fast unerkannt

Das humane Denkvermögen versteckt dieses Himmelreich

Gott löst diese auf, einflussreich.

Die Hoffnung verliert sich in Ewigkeit

Der Mensch verlässt die Abergläubigkeit

Fühlt die Menschenwürde, das kommende Ende

Allmächtig hebt der Himmel die Hände

Die Welt wird ganz bleich

Hinter den Himmeln versteckt sich ein altes Reich.

Paul- Henri Pillet, 2e

Dernière modification le 06-07-06 par l’équipe de Schulleben