Im Dezember 2008 führte Frau Pfister-Bläske Schüler der Seconde und Première durch die Nolde-Ausstellung im Grand Palais.
SCHÜLERSTIMMEN ZU DIESEM AUSSTELLUNGSBESUCH:
Ende Dezember sind wir mit der Seconde und Première zum Grand Palais gefahren, um dort die Emil Nolde-Ausstellung zu besuchen. Die Führung von Frau Pfister-Bläske war sehr interessant und hat bei uns einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.
Emil Nolde zählt zu den bedeutendsten Malern des deutschen Expressionismus, und wie kaum ein anderer, suchte er die Spannung und Intensität des Augenblicks
in Farbe umzusetzen. Der Künstler war mit seinem Heimatland und der Natur sehr eng verbunden. Er fand, dass es nirgendwo so schöne Farben gab wie an der Nordseeküste, in Seebüll, seiner Heimat.
Nolde wollte seine Gemälde nie verkaufen und als Expressionist wollte er in erster Linie etwas ausdrücken und das Motiv nicht verschönern; deshalb bekam er 1940 von den Nationalsozialisten ein Malverbot weil seine Kunst als "entartete Kunst" galt.
Er flüchtete nach Seebüll und malte heimlich in diesen Jahren über 1 300 kleinformatige Aquarelle: die "ungemalten Bilder”; so wurde er einer der bedeutendsten Aquarellisten seiner Zeit.
Diese Ausstellung war sehr interessant, weil Emil Nolde in Frankreich nicht sehr bekannt ist, obwohl er einer der berühmtesten Expressionisten Deutschlands war.
(Thomas Ebrard und Frédéric Gazzo, Schüler, 2e3A)
Danseuses aux bougies, 1912
WEITERE STIMMEN DAZU
Emil Nolde ist ein Vertreter des Expressionismus, aber er hat seine eigenen Formen und Farben gefunden. Er malt mit starken Farben, um Gefühle bei dem Zuschauer zu provozieren.
Manchmal malt er wie ein realistischer Maler, aber manchmal sind wir überrascht, wenn wir Bilder sehen, die aussehen wie von einem Kind gemalt.
Die Ausstellung über Emil Nolde hat uns gefallen. Wir haben nicht alle Bilder gesehen, weil sie so groß war...
(Julia Caumeil und Charline Foch , Schülerinnen, 2e3B)
Figures exotiques, 1911
Dernière modification le 20-01-12 par