von Christine Scholtz und Schülern der 6ème 10
Die Klassenfahrt der 6ème 10 vom 10.-11. Dezember 2007 führte uns in diesem Jahr nach Aachen.
Am Schönsten waren die Zugfahrt und die Übernachtung in der Jugendherberge. Natürlich besichtigten wir den Aachener Dom und den Domschatz, wir sahen den Riss an der Domtür und versuchten leider vergeblich, den Daumen des Teufels im Türknauf zu spüren. Außerdem nahmen wir an einer Stadtführung teil, besuchten eine
Printenbäckerei, waren im Kino und auf dem Weihnachtsmarkt. Die Fahrt hat allen gut gefallen. (6ème 10)
Als wir im Bahnhof waren, haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt, die Gruppe von Frau Köchling, Frau Scholtz und Frau Berman. Ich war neben Roman. Im Zug sind wir in unserem Abteil herumgelaufen, wir konnten einfach nicht ruhig sitzen. Um 10 Uhr sind wir angekommen. Die Klasse ist dann zum Bus gelaufen und in die Jugendherberge gefahren. (Quirin, 6ème 10)
Die Jugendherberge war auf einem Hügel und aus 4 Gebäuden gemacht. Dort waren 3-er bis 6-er Zimmer. Sie waren sehr schön. Aber schade war, dass es nur eine Toilette und eine Dusche gab. Das war ein bisschen wenig. Sonst gab es noch eine große Kantine. Das Essen war gut. Es war noch eine andere Klasse dabei. Die Jugendherberge hat mir gut gefallen. (Louise, 6ème 10)

Unsere Klassenfahrt war super!
Wir mussten um 6. 30 Uhr auf dem Gare du Nord sein um den Zug um 6. 55 Uhr zu nehmen. Wir sind um 9. 58 Uhr in Aachen angekommen. Dann sind wir mit dem Bus in die Jugendherberge gefahren. Um 11. 05 Uhr sind wir dort wieder weggegangen, um eine Aachener Printenfabrik zu besichtigen. Wir haben danach im Restaurant gegessen. Am Nachmittag haben wir die Schatzkammer des Doms und den Dom besichtigt. Um 16. 30 Uhr sind wir wieder in die Jugendherberge gegangen und haben uns ausgeruht, damit wir um 18. 30 Uhr oder um 18. 45 uhr essen konnten. Um 19. 30 Uhr sind wir ins Kino gegangen um „Mr. Magicmus’ Wunderladen“ zu sehen und um 23. 45 Uhr sind wir eingeschlafen. (Ach, im Zug war ich mit Lionel, Theodor und Guillaume. Im Schlafzimmer waren wir auch zusammen, mit Romain.) Am Dienstag haben wir um 8. 00 Uhr gefrühstückt, damit wir um 9.50 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt sein konnten. Da war ich noch mal mit Lionel, Theodor und Guillaume-Henri. Wir haben um 12 Uhr Brote gegessen und von 14. 30 bis 15. 45 Uhr eine Stadtführung gemacht. Um 18 Uhr sind wir wieder in den Zug nach Paris gestiegen. In der Bar haben wir das „Jeu de la bouteille“ gespielt. Um 21. 03 Uhr sind wir angekommen. (Dylan Afresne, 6ème 10)
Im Jahre 768 wollte Karl der Große einen Dom in Aachen bauen. Der Bau begann und Karl sah den Arbeiten zu. Doch dann zog er los, um Krieg zu führen. In diesem Krieg verlor Aachen eine Menge Geld, so viel, dass die Stadt die Arbeiter nicht mehr bezahlen konnte. Deshalb mussten die Bauarbeiten unterbrochen werden. Der Rat wusste nicht mehr, was er machen sollte. Einer der Ratsherren sagte: „Notfalls holen wir das Geld vom Teufel.“
Bei der nächsten Ratssitzung erschien ein junger Mann, der den Ratsherren eine Menge Geld anbot, wenn er die erste Seele, die durch den neuen Dom gehen würde, dafür bekäme. Da wussten sie, mit wem sie es zu tun hatten: tatsächlich mit dem Teufel. Die Ratsherren waren damit einverstanden. Sie schrieben den Vertrag in einem Brief auf und versiegelten ihn.
Aus Versehen verriet einer der Ratsherren den Inhalt des Vertrages. Als der Bau sich dem Ende näherte, wussten die Ratsherren immer noch nicht, welche Seele sie dem Teufel schenken sollten. Als der Dom fertig war, hängte der Teufel persönlich die schwere bronzene Tür ein und begann zu warten. Ein paar Tage später kam ein schlitzohriger Mönch zu den Ratsherren und sagte: „Ihr müsst dem Teufel doch keine Menschenseele geben. Im Vertrag steht doch nur, dass ihr ihm eine Seele schenkt oder?“ „Ja, also könnten wir ihm auch eine Wolfsseele schenken“, sagte einer. „Eine gute Idee“, meinte ein anderer. Am nächsten Tag jagte man einen Wolf in den Dom hinein. Dort riss ihm der die Seele aus dem Leib.
Als der Teufel bemerkte, dass er betrogen worden war, zog er aus voller Wut die Tür so fest zu, dass ein Riss entstand. Außerdem kugelte er sich den rechten Daumen aus und riss ihn heraus. Der Daumen blieb in der Tür stecken. Noch heute kann man ihn fühlen und sehen.
(Marlene Kepler, 6ème 10)
Dernière modification le 20-03-08 par