Die 10 Schülerinnen und Schüler der Première (DSD- und OIB-Gruppe) waren zu einer Studien- und Austauschfahrt in Berlin.
Die Schüler waren bei Schülern der Zehlendorfer Emil-Molt-Schule untergebracht. Wir wurden sehr freundlich empfangen, schon am Flughafen mit Autos abgeholt, trafen die Austauschpartner sowie einige Eltern und Lehrer bei einem kleinen Imbiss in der Schule, bevor die Schüler/innen dann in ihre Familien gingen, mit denen sie sich nach unserem Eindruck fast alle sehr gut verstanden haben, und wurden am letzten Tag auch wieder zum Flughafen gebracht. Herzlichen Dank an Frau Weber-Rathmann für diese perfekte Organisation!
Zwei unserer Schülerinnen waren außerhalb von Berlin untergebracht. Ist Potsdam noch sehr gut an das S-Bahnnetz angebunden und nicht weit von Zehlendorf entfernt, so war die Stadt Brandenburg schon ein exotischerer Wohnort, umso mehr, als der Schulweg zum Teil mit der Fähre zurückgelegt wurde.
von Mathias Ebert
DIE EMIL-MOLT-SCHULE - EINE WALDORFSCHULE
Unsere Austauschschüler waren in einer besonderen Schule, nämlich in einer Waldorfschule. Diese Schule ist eine Gesamtschule, das heißt, dass Kinder dort von zirka 6 bis 19 Jahren zur Schule gehen.
In dieser Schule müssen die Kinder vieles allein machen, erfinden, entdecken, sodass die Kreativität gefördert wird. Außerdem gibt es zusätzliche Fächer, die in den staatlichen Schulen nicht angeboten werden, wie zum Beispiel Plastizieren, wobei der Schüler lernt, mit den Händen plastisch zu gestalten; Eurythmie, eine Art Tanz, um die Raumwahrnehmung zu schulen (wir haben eine Probestunde mitgemacht) und den Musikunterricht, auf den besonders viel Wert gelegt wird. Diese Fächer sollen den Kindern zusätzliche künstlerische Fähigkeiten vermitteln, die das Gehirn zeitweilig entlasten.
In einer Waldorfschule haben die Schüler die ganze Schulzeit über morgens in den ersten zwei Stunden Hauptunterricht. Dieser besteht aus Fachepochen, die jeweils drei Wochen lang gehen, damit der Stoff in einem einzigen Fach intensiv erarbeitet werden kann. Von der 1.bis zur 8.Klasse hat man einen Klassenlehrer für den Hauptunterricht in den verschiedenen Fächern. Ab der 8. Klasse wird dieser Unterricht nicht mehr vom Klassenlehrer übernommen, sondern von Fachlehrern. Am Nachmittag haben die Schüler dann andere Fächer. Man könnte sich fragen, ob man dann aber nicht vergisst, was man vor zwei Monaten intensiv gelernt hat. Darauf antworten die Lehrer, dass man sich an das Gelernte schon nach zwei Tagen wieder erinnert.
In jedem Schuljahr der Oberstufe werden Praktika absolviert, damit die Schüler einen Einblick in verschiedene Berufsgebiete bekommen.
Eine andere Besonderheit der Waldorfschule ist, dass es erst ab der 8. Klasse Noten gibt. Auch müssen die Kinder aufgrund von schulischen Leistungen keine Klassen wiederholen. Die Idee ist, dass Schüler eines Alters gemeinsam lernen.
Wir hatten nach einem Referat von Mitschülern vor der Reise ein eher negatives Bild von dieser Schule. Naja, nach der Führung durch einen Lehrer hatten wir eine ganz andere Meinung und verstanden viel mehr den Wert der Schule. Wir fanden sie eigentlich recht gut. Wir finden es nämlich schade, dass wir ab der 2de keine Kunst oder Musik und nur wenig Sport haben. Als wir im Unterricht mitgemacht haben, fanden wir es recht langweilig: Viele haben geredet, man konnte alles machen, was man wollte, ich fand es ein bisschen zu locker, obwohl wir finden, dass das französische Schulsystem besonders streng ist ... von ALICE + SOPHIE unter Mitarbeit ihrer Austauschschülerinnen
STADTFÜHRUNG DURCH DAS HISTORISCHE ZENTRUM Die Stadtführung! Wir können uns erinnern, dass dieser Tag ein sehr kalter Tag war! Als wir durch Berlin liefen, ist uns vor allem die Neuheit vieler Gebäude ins Auge gestochen, was sich allerdings durch die weitgehende Zerstörung dieser Stadt im Zweiten Weltkrieg erklärt. Uns wurde erklärt, dass sich das historische Zentrum vor allem im Ostteil der Stadt befände. Später haben wir u.a. den „Palast der Republik“, das alte Parlament der DDR, besichtigt, welches die typische Architektur der 70er Jahre aufweist. Momentan wird debattiert, ob dieses Gebäude, welches sich bald in Trümmer auflösen wird, renoviert oder abgerissen werden soll. Auf dem Gelände des Ex-Parlaments und eines weiteren Gebäudes befand sich früher das Berliner Schloss. Dieses wurde in der DDR-Epoche zerstört, weil es die Monarchie repräsentierte. Lediglich eine Tür wurde erhalten, da dort die sozialistische Republik verkündet wurde! Auf dem Weg zum Brandenburger Tor haben wir Reste der Berliner Mauer gesehen, das war schon seltsam! Pfeiler waren aufgestellt, damit man sich eine Vorstellung der damaligen Situation machen kann. Das Brandenburger Tor könnte man gar als die "deutschen Champs-Elysée" bezeichnen. von CHLOÉ + VIOLAINE
BERLIN UND DER NATIONALSOZIALISMUS Berlin war während des „Dritten Reiches“ die deutsche Hauptstadt und damit das Zentrum der Planungen für den Zweiten Weltkrieg und die Ermordung der europäischen Juden. An letzteres erinnert seit dem Jahr 2005 das große zentrale Denkmal für die ermordeten Juden Europas in der Mitte Berlins, zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz, wo sich die Regierungszentrale der NS-Diktatur befand. Das Denkmal ist in Deutschland umstritten, seit 1988 eine private Initiative den ersten Vorschlag machte. Zunächst stritt man darüber, ob, wo und für wen überhaupt ein solches Mahnmal gebaut werden sollte, später ging die Auseinandersetzung dann um die Form des Mahnmals. Wir haben im Unterricht ein Interview mit dem Architekten Peter Eisenman gelesen, in dem er auf verschiedene Vorwürfe reagiert und sein Konzept erklärt. Nun konnten wir uns das Feld aus 2700 grauen Stelen verschiedener Höhe, zwischen denen man durch enge Gänge hindurchgehen kann, selbst ansehen. Unter dem Mahnmal befindet sich der „Ort der Information“, der eine kurze Geschichte der Judenverfolgung im Nationalsozialismus, Fallbeispiele verfolgter Familien, Tagebuchnotizen Ermordeter und Zeugenberichte bietet. Nach meinem Eindruck waren die meisten davon stärker beeindruckt als von dem Kunstwerk selbst. Vielleicht lag dies auch an der Erschöpfung nach einem anstrengenden Tag.
In der Gedenkstätte Sachsenhausen hörten wir bei einer sehr guten Führung Genaueres über das Leben, Leiden und Sterben im Konzentrationslager, über die Menschen, die dort eingesperrt waren und die perfide Rationalität der Architektur und Organisation der Konzentrationslager. „Arbeit macht frei“, lasen die Häftlinge am Eingang, bevor sich das Lagertor hinter ihnen schloss, für Zehntausende von ihnen für immer. Man erfuhr auch etwas über unterschiedliche Formen des Gedenkens in der DDR, auf deren Gebiet sich die Gedenkstätte bis 1990 befand, und in der Bundesrepublik sowie über aktuelle rechtsextreme Gefahren: Die beiden erhaltenen „jüdischen Baracken“ wurden in den 90er Jahren bei einem Brandanschlag schwer beschädigt und sind in diesem halb verbrannten Zustand als aktuelles Mahnmal erhalten worden. Und schließlich erfuhren wir von der Weiternutzung des Lagers durch die sowjetische Besatzungsmacht, als „Speziallager“ für Naziverbrecher, zu denen auch kleinere Mitläufer und nicht wenige unschuldige Gegner und Opfer des Stalinismus kamen, darunter auch gerade aus dem Konzentrationslager Befreite.
Dieser Besuch der Gedenkstätte beschäftigte uns wohl alle noch einige Zeit; in der S-Bahn hörte ich die Gespräche um verschiedene Fragen zum Leben und Sterben im Lager kreisen, auch um die Möglichkeit oder Unmöglichkeit des Suizids in einer ausweglosen Situation.
Zuletzt wurden wir in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, dem Ort der militärischen Planung des Zweiten Weltkrieges und der Attentatsplanung für den Bombenanschlag auf Hitler vom 20.07.1944, über verschiedene Formen des Widerstands informiert, besonders über Widerstand und Verfolgung von Studenten, Jugendlichen, Intellektuellen und Künstlern. Wir hörten einen kompetenten Vortrag, der nur leider unsere Konzentrationsfähigkeit überforderte. von M. EBERT
BERLIN UND DIE MAUER Am Mittwoch, dem letzten Tag, besuchten wir das Dokumentationszentrum in der Bernauer Strasse. Erst brachte uns die Führerin zum obersten Stock des Gebäudes, von dem aus wir das größte Stück der Mauer sehen konnten, das noch in Berlin existiert, denn fast alle anderen wurden zerstört. Hinter der Mauer sahen wir ein kleines „no man’s land“, 10m vielleicht, in denen sich die Gräben und der Stacheldraht befanden, die die Ost-Berliner vor den West-Berlinern „schützen“ sollten. Dann führte uns die Dame bis zur Mauer, wo sie uns etwas über die Geschichte und auch den Alltag der Menschen, die auf beiden Seiten wohnten, erzählte.
In der DDR konnte man Westberlin nie sehen, denn es gab vor der Mauer eine zweite Mauer und dazwischen Gräben, einen Patrouillenweg usw. Die Mauer wurde von den Sowjets als „antifaschistische Schutzmauer“ bezeichnet, aber man konnte sich dann fragen, warum die Gräben nach Osten orientiert waren. Sie sahen mehr aus, als würden sie da sein, damit niemand von Ost nach West fliehen konnte. Auf der Westseite standen an mehreren Stellen Aussichtstürme, von denen Touristen oder Besucher nach Osten schauen konnten. Man konnte also den Patrouillenweg und den Stacheldraht sehen und deshalb entschied sich die DDR-Regierung im Laufe der Jahre die Mauer zu verändern. Weil Westberlin in der Mitte der sowjetischen Besatzungszone lag, umkreiste die Mauer ganz Westberlin; in der Nacht konnte man sie vom Flugzeug wie einen Feuerring um Westberlin sehen.
Das Leben in Ostberlin war ganz anders als in Westberlin, aber die Menschen, die dort lebten, wussten es nicht genau. Schüler, die in der DDR geboren und dort aufgewachsen waren, waren stark indoktriniert und dachten, dass das DDR-System besser als der Kapitalismus war.
Ungefähr 4 Jahre nach dem Bau der Mauer konnte man wieder von West nach Ost fahren. Aber von Ost nach West war es nur unter speziellen Bedingungen möglich: wenn man ein Renter war oder wenn man aus wichtigem Grund seine Familie besuchen wollte, aber dann musste man immer zurückkommen. In den Ferien durfte man in der DDR nur nach Osteuropa reisen, in Länder, die unter sowjetischer Kontrolle standen.
Wir gingen dann ins Dokumentationszentrum zurück, wo wir einen Zeitzeugen, Hartmut Richter, trafen. Wir erfuhren seine Geschichte, wie er in Ost-Berlin geboren wurde und den Mauerbau erlebt hat. Er hatte Familie in West-Berlin, und konnte sie vor dem Mauerbau besuchen, und auch wenn sein Leben in der DDR nicht so schlimm war, entschied er sich eines Tages zu fliehen. Sein erster Versuch klappte nicht, er wollte mit dem Zug nach Osten fahren. Es schaffte es später doch, indem er in der Nacht einen Fluss durchschwamm. Doch diese Flucht dauerte vier Stunden, denn er musste immer vorsichtig sein, dass ihn die Grenzsoldaten nicht sahen und nicht hörten.
Seine Geschichte fanden wir sehr interessant, denn es ist eine erlebte Geschichte, die uns mehr über das Leben in der DDR lehrte.
Das Dokumentationszentrum war einer der interessantesten Orte unseres Besuchs in Berlin, es hat uns alle beeindruckt und wir haben alle dort etwas über die Mauer und das Leben der Berliner gelernt. von AGATHE + LAURA
KONZERT UND OPERWährend unserer Berliner Reise sind wir an drei Abenden ins Theater gegangen. Am Freitag waren wir bei einem Konzert im Konzerthaus anwesend. Die Werke, die wir gehört haben, waren von Schnittke (ein russischer Komponist deutscher Abstammung, der zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten zählt), Richard Strauss (ein deutscher Komponist und Orchesterchef, der Pionier der modernen Oper ist) und Beethoven (ein deutscher Komponist, Vertreter der Wiener Klassik) und wurden vom Berliner Sinfonie-Orchester aufgeführt. Einige Worte zum Konzerthaus: Das Konzerthaus Berlin hieß früher Schauspielhaus und wurde von Karl Friedrich Schinkel in der Zeit zwischen 1818 bis 1821 errichtet. Der Außenbau ist reich geschmückt mit Skulpturen, die sich auf das Theater beziehen. Im Zweiten Weltkrieg brannte es bis auf die Außenmauern aus und wurde von der DDR erst von 1979 bis 1984 zur 750-Jahr-Feier Berlins wieder rekonstruierend aufgebaut. Das Berliner Sinfonie-Orchester ist seit 1994 Hausorchester des Konzerthauses.
Am Dienstag sind wir in die Komische Oper gegangen, um „Cosí fan tutte“ von Mozart zu sehen. Einige Worte zu der Komischen Oper: Das Gebäude wurde 1891-1892 als Theater Unter den Linden unter dem Architekten Ferdinand Fellner d. J. erbaut. Das Haus wurde 1944 und erneut 1945 durch Bomben zerstört. Das Haus wurde zwischen 1946 und 1947 teilweise wieder aufgebaut und verfügt heute über 1.270 Sitzplätze.
Diese Abende haben allen gefallen. „Cosí fan tutte“ fanden wir vielleicht ein bisschen lang (fast 4 h). Aber sonst nichts zu sagen. Es war toll!!! (von LINA + SONIA)
THEATER UND KUNST GRIPS-Theater: Im Stück „Raus aus Amal“ handelt es sich um Gefühlsprobleme von Jugendlichen. Zuerst werden zwei Schwestern dargestellt, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, und die sich ständig um Jungen streiten. Es gibt ein anderes Mädchen, von dem man in der Mitte des Stückes erfährt, dass sie lesbisch ist. Sie lebt mit ihrem Vater und wird von den anderen Jugendlichen nicht angenommen. Es gibt auch zwei Jungen, von denen einer wie dieses Mädchen keine Liebeserfahrung hat. Den beiden gelingt es nie, diese zwei Schwestern, mit denen sie flirten, zu verführen. Schließlich merkt die jüngere Schwester, dass sie auch lesbisch ist, und verliebt sich in das ausgestoßene Mädchen. Trotz vieler Probleme schaffen sie es eine feste Bindung einzugehen.
Was uns gefallen hat: die Stimmung im Theater, das Spiel der Schauspieler und die Bühnendekorationen. Trotzdem war die Handlung unserer Meinung nach weder treffend noch spannend.
Einige Worte zum Gripstheater: „Das GRIPS Theater hat keinen neuen ästhetischen Stil erfunden, neu war allein seine Methode: GRIPS versucht, die Bedürfnisse, Probleme und Sehnsüchte seines Publikums zu erkennen, sich zu eigen zu machen und daraus sinnliche, vitale Stücke zu entwickeln, in denen die Zuschauer sich wiedererkennen und die ihnen helfen sollen, ihre soziale Phantasie zu entwickeln, ihre Umwelt besser zu durchschauen und zu verändern.“ Es ist aus der 68er Bewegung entstanden. Inzwischen sind GRIPS-Stücke in aller Welt über 1.300mal nachinszeniert worden und wurden in 42 Sprachen übersetzt.
BERLINISCHE GALERIE - Moderne Kunst: Diese Besichtigung war interessant, da wir eine aktive Rolle gespielt haben. Wir haben uns nämlich in zwei Gruppen geteilt und dann der jeweils anderen Gruppe kleine Stücke vorgespielt, in denen wir unsere Auffassung von einem Gemälde darstellten. (EMMANUEL + JÉRÔME, Ergänzung von Lina + Sonia)
„Die Reise nach Berlin hat mir sehr gefallen. Die meisten Besichtigungen, wie die des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen, des Bundestags oder des Stadtzentrums, waren sehr interessant.“
„Generell bin ich natürlich begeistert, es war eine kulturelle und spaßvolle Reise. Nur war es eine ziemlich kurze Woche für alles, was wir vorhatten, das Programm war sehr voll, fast zu voll, es war gut, dass wir die Führung durch das Theater doch abgesagt haben, nicht dass es uninteressant war, alle Führungen waren interessant, aber wir waren einfach sehr müde.
In Berlin war es besonders kalt und wir gingen am Abend nach den gemeinsamen Abendaktivitäten noch mit unseren Austauschülern aus, damit wir auch das junge Berlin genießen konnten, deswegen waren wir noch erschöpfter. Wie gesagt, ich fand diese Reise sehr schön, meine Gastfamilie war sehr freundlich, genauso wie meine Austauschschülerin, und ich habe sowieso immer Spaß daran nach Deutschland zu fahren, meine Erinnerungen zu wecken und neue zu sammeln.“
„ Ich bin ungefähr der gleichen Meinung, außer dass meine Austauschschülerin ein bisschen zu weit wohnte und dass ich dann nicht alles mit den anderen machen konnte (besonders am Abend). Die Führungen waren interessant und meine Gastfamilie nett.“
„Ich fand die Reise sehr schön. Wir haben viel gesehen und gelernt. Das Wetter war leider ein bisschen zu kalt und deswegen waren wir nicht immer so motiviert wie wir sollten, aber es war trotzdem gut. Ich fand, dass wir vielleicht ein bisschen mehr Zeit mit den Familien hätten verbringen sollen, aber wenn es so gewesen wäre, dann hätten wir weniger besichtigen können. Wenn man ein bisschen den Plan verändert hätte, wäre es also völlig in Ordnung gewesen.“
„Das Programm in Berlin war insgesamt interessant, aber man fühlte, dass es so gemacht war, dass wir nichts anderes machen sollten als für die Schule. Die klassische Musik, das Theater und die Oper habe ich gerne gemocht, aber die Stadtführung nicht, es war ziemlich kalt und nicht so interessant. Die Führung durch das ehemalige KZ war gut gemacht und hat mich auch sehr berührt, dort habe ich richtig gefühlt, wie unmenschlich das Leben war.
Was schade war: dass wir fast kein soziales Leben mit der Familie hatten. Wir konnten leider mittags und abends nicht mit ihnen essen.“
Dernière modification le 19-06-11 par