Fotos und Text: Marine, Manon, Julie, Mélanie, Hugo, Lucas, Yrieix (DSD-Gruppe), Matthias Ebert
Die Woche vor den Herbstferien, vom 17.-21. Oktober 2011, haben wir, die deutsche Première (aus S4, ES1 und L2) mit Frau Effenkammer und Herrn Ebert in Wien verbracht. Es war ein 120-Stunden-Seminar, kurz aber sehr interessant. Wir haben so viel gemacht, lustige Sachen und mehr noch kulturelles Programm.

Am Montag sind wir sehr früh aufgestanden um zum Flughafen zu fahren. Nach 1 ½ Stunden Flug mit Niki „der Fliege“ sind wir in Wien angekommen. Im Zug, der uns zur Jugendherberge brachte, hat ein Mädchen gemerkt, dass sie den falschen Koffer genommen hatte (der Dora-Sticker ihrer kleinen Schwester fehlte). Zum Glück hatte Herr Ebert nichts Besseres zu tun, sodass die beiden zum Flughafen zurückgefahren sind. Die anderen sind zur Jugendherberge und dann ins Zentrum Wiens gefahren, haben dort gegessen und eine Führerin getroffen um eine kleine Besichtigung der Innenstadt zu machen. Nach der Führung haben wir unsere Zimmer entdeckt und nach einer Minute waren sie schon voll mit unserem Kram.
Am Abend haben wir nur den ersten Teil eines Theaterstücks im Burgtheater (Schiller, Der Parasit) gesehen – wir hoffen, es war der spannendere –, weil wir alle geschlafen haben (auch Frau Effenkammer! und Herr Ebert fast).

Am nächsten Morgen haben wir das berühmte Schloss Belvedere (das Obere Belvedere) besichtigt, da gab es eine interessante Führung, die uns alles Wichtige über das Schloss erklärt hat und interessante Gemälde (u.a. von Klimt und Schiele) entdecken ließ.
Dann haben wir einen Spaziergang durch die Stadt und den Stadtpark zum Prater gemacht, auf den Spuren von Lieutenant Gustl (Novelle von Arthur Schnitzler, die die OIB-Schüler im Deutschunterricht lesen), aber wir haben es abgekürzt um mehr Freizeit zu haben.
Nach dem Mittagessen waren wir im Haus der Musik und am Abend waren wir im Musikverein um die 3. und 8. Symphonie von Beethoven zu hören (auf Stehplätzen!). Schön, aber ermüdend.

Die nächsten Tage sind sehr schnell vergangen. Wir haben noch so vieles gemacht, dass man nicht alles erzählen kann: ein Tag in Bratislava (den fanden manche nicht schön, manche interessant), weitere Museumsbesuche, die Hundertwasser-Häuser, die UNO, und (natürlich) ein freier Abend.
Die Reise war etwas gedämpft durch die Tatsache, dass wir sehr müde waren (wir sind froh, dass Kaffee existiert!).

Unsere Kultur hat sich natürlich auch durch das Essen und Trinken von allem, was typisch österreichisch ist, sehr erweitert, z.B. beim Essen mit der ganzen Klasse beim „Heurigen“.
Nach fünf Tagen zusammen waren wir noch müder, aber wir werden alles in sehr guter Erinnerung behalten.
Das war eine schöne Reise.

Dernière modification le 20-01-12 par