von Matthias Ebert, Paul-Henri Pillet, Marine Platel-Paris, Emmanuel Ayme-Martin, Julia Chrzaszcz, Laura Heym
Le 27 septembre, le groupe Cambridge de la Terminale anglophone avec Judith Cellier et le groupe OIB germanophone avec Matthias Ebert ont passé une journée d’études au Mémorial de Caen sur les thèmes de la 2e guerre mondiale et de la guerre froide, actuellement au programme de nos cours d’histoire-géographie. Cette sortie a déjà une longue tradition aux SIS.
Au programme : des recherches personnelles dans les salles du musée, suivi par la projection de 3 films et des ateliers animés par un conférencier.

Die Epoche des Kalten Krieges ging ungefähr zum Zeitpunkt der Geburt unserer Schüler/innen zu Ende, uns Ältere hat sie über lange Jahre geprägt : Im OIB-Geschichtsunterricht sind wir in der Zeitgeschichte angekommen. Weil der Kalte Krieg auch und v.a. ein ideologischer Krieg war, wurde auch mit Symbolen gekämpft, die heute oft noch bekannt sind, deren Bedeutung sich aber zum Teil nur aus dem historischen Kontext erschließt : Der harmlose Donald Duck im Astronautenanzug als Symbol für die Überlegenheit der USA, das Bärchen als Maskottchen der Moskauer Olympischen Spiele als Propagandaaktion der boykottierten Sowjetunion ... Viele solcher Symbole wurden in den Ausstellungsräumen an Objekten, Fotos, Plakaten, Filmen und Redeauszügen demonstriert und in ihrer Funktion verständlich, aber das ist nicht alles, was das Museum zu bieten hat :
„Im Memorial de Caen entdeckt man die Angst vor dem Krieg, die Horrorvisionen des Zweiten Weltkriegs, die Spannung des Kalten Krieges und die Hoffnungen des 20. Jahrhunderts.“
„Im Memorial von Caen konnten wir uns mithilfe von Fotos, Briefen, Dokumenten und Objekten, die aus der Zeit stammen, wieder mit der Geschichte Europas seit dem Ende des Ersten Weltkrieges vertraut machen. Die Struktur der Räume und die Beleuchtung brachten uns in die Stimmung der Ereignisse. Die Filme, die wir sahen, waren gut gemacht, auch wenn das Dramatische ein bisschen zu sehr herausgestellt wurde. Im Allgemeinen war es ein interessanter Besuch, den ich empfehle.“
Einen herzlichen Dank der deutschen OIB-Gruppe an Mme Cellier für diese Initiative !
Dernière modification le 19-11-06 par