bandeau des SIS Sèvres

Reisen

Caen

von Lena Silberzahn, 3°10

Wir, die internationalen Klassen der 3 ème, sind am 6. Februar zum Memorial de Caen gefahren.

Um 6h30 geht’s in die Busse- echt hart!.

JPEG - 29.2 ko
Busstimmung

Doch nach ein paar Minuten ist die Stimmung heiter und im noch dunklen Bus kommt Abenteuerlust auf: Es wird gequatscht, gespielt, gemampft und laut gesungen. Leute, die vorhatten, den verpassten Schlaf nachzuholen, geben schnell auf und stimmen mit ein.
Nachdem wir den Reiseführer abgeholt haben, kommen wir ungefähr um 10h30 am amerikanischen Friedhof an.


Der erste Eindruck den wir haben, ist der eines luxuriösen Golfplatzes: Perfekter Rasen, kleine gepflasterte Alleen und geplegte Bäume; doch nachdem alle die automatische Klospülung bewundert haben, geht’s rein und das Lachen vergeht uns: Vor uns stehen Tausende von weißen Kreuzen.

JPEG - 50.2 ko
Der Reiseführer hat uns Geschichten über die berümten Leute erzählt die hier begraben wurden.

Wir gehen zum wunderschönen Ohamastrand weiter und es fällt uns ziemlich schwer, uns vorzustellen, dass vor ungefähr 70 Jahren die Aliierten dort niedergemetzelt wurden und dieser Strand rot vor Blut war . Dann kehren wir - etwas mitgenommen - wieder in die Busse zurück, fahren ein Stück und halten dann eine halbe Stunde an einem anderen Strand an.


JPEG - 27.7 ko
Am Strand

Mit nassen Füssen für manche gibt es anschließend das Picknick beim Museum vom Memorial de Caen.

In diesem Museum gibt es viel zu sehen: Dokumente, Filme und Gegenstände aus der Zeit des ersten und zweiten Weltkrieges bis heute. Für jeden gibt es etwas, so dass sogar eher "lesefaule" Schüler zufrieden sind. Dann schauen sich alle noch den Kurzfilm "D-day" an, der allerdings nicht allen gefällt, weil es keinen Ton gibt und die strategischen Pläne sich etwas in die Länge ziehen. Manche sehen sich noch die Fotoausstellung von REZA an und kaufen den Souvenirschop leer und dann gehts auch schon wieder zurück nach Paris.

JPEG - 50.6 ko
manche Fotos waren etwas...beängstigend

Aus meiner Sicht war der Ausflug eine schöne historische Abwechslung und eine gute Gelegenheit, die englische und deutsche Sektion ein bisschen zu mischen. Wir hatten auch die einzigen Sonnenstrahlen der Woche! Das Museum war schön obwohl wir ein bisschen viele Leute waren; denn Film fand ich jedoch nicht so gut. Die Fotoausstellung empfehle ich übrigends allen Fotofans, sie ist echt toll.

Andere Mitschüler meinen:

Der amerikanische Friedhof hat mich sehr interessiert: Es war beeindruckend wegen der Menge der Kreuze, die perfekt aufgereiht waren und zugleich äußerst bewegend, weil die meisten Soldaten sehr jung gestorben sind. Das Museum fand ich etwas langweiliger, aber der flache Strand, wo die Aliierten angekommen sind, war toll.
Frédéric Doulat,3°10

Es war schön, wenn auch etwas kalt! Es war unglaublich, dass wir auf dem selben Strand gestanden sind wie vor 70 Jahren die Alliierten und dass sie für uns gestorben sind! Ich fand auch die Idee, die Kreuze so aufzustellen, dass die Seelen der Toten wieder nach Hause gehen können, schön.
Thais Demanche,3°10

Dernière modification le 20-01-12 par Redacteur germanophone