Il fait froid, la nuit tombe à 16h, la ville est grise. Pourtant, élèves et professeurs sont rentrés épuisés, mais très contents de leur voyage.
Kälte, Dunkelheit, Novemberstimmung, Berlin nass und grau oder im Schneematsch. Unsere jährliche Berlinfahrt hat aus Termingründen keinen guten Stern, könnte man denken. Und doch kommen Lehrer/innen und Schüler/innen stets zufrieden zurück. Woran das liegt? Sicher an der spannenden Stadt selbst, aber auch an Frau Weber-Rathmann und ihren Gastfamilien und Kollegen von der Zehlendorfer Emil-Molt-Schule und auch an dem Bemühen aller Teilnehmer, gemeinsam eine angenehme, spannende und lehrreiche Woche zu verbringen. (Matthias Ebert)
Aus den Schülerberichten
Anfang November fuhren wir (DSD- und OIB-Premiere) nach Berlin. Einige Tage vorher konnten wir schon nicht mehr still stehen, so sehr waren wir aufgeregt! Als das Flugzeug in Berlin landete, und einige Gasteltern uns gruppenweise in die Schule gefahren haben - wo wir unsere Austauschpartner/innen kennen lernen sollten -, waren wir gar nicht mehr aufzuhalten. Die sechs Tage sind hervorragend gut, leider aber auch sehr schnell vergangen.
Ich finde Berlin ist eine sehr schöne Großstadt, auch wenn viele architektonische Stilrichtungen vermischt sind. Jeden Tag ein neues Abenteuer, jeden Tag haben wir neue Sachen entdeckt und dazugelernt.
Tagsüber waren wir alle in der Stadtmitte und haben gemeinsam wichtige Orte und Museen besichtigt. Und wir durften uns sogar einen kleinen “Stadtrundgang” mit Kurzreferaten der DSD-Schüler anhören.
Eines Morgens durften wir auch am Unterricht teilnehmen und uns wurde die Schule gezeigt: Es gab sehr viele Handarbeitsräume für das Holzschnitzen, das Bildhauern, das Malen, ...(was ich persönlich in deutschen Schulen immer sehr bewundere).
Abends waren wir zwar von dem langen Tag erschöpft und müde, hatten aber trotzdem noch viel Kraft und Zeit um mit den Austauschschülern etwas zu unternehmen und so auch die “andere Seite” des Berliner Lebens mitzuerleben. Wir konnten so auch den Geburtstag einer unserer Freundinnen feiern!! und das war ein richtiger Treffer! Diese angenehmen Abende waren einfach das Beste. Diese unvergesslichen Tage hatten bei uns sehr großen Erfolg und sind den Lehrern sehr gelungen, deshalb weiterhin unbedingt zu veranstalten! (Laura Lentiez)
Ich werde allgemein anfangen. Die Berlinreise war wirklich außerordentlich gut geplant und vorbereitet. Mir hat an dieser Reise eigentlich alles gut gefallen, als erstes war die Idee des Austauschs, mit der ich am Anfang gar nicht zufrieden war, im Endeffekt gar nicht so schlecht.
Die Ausflüge haben mir auch sehr gefallen und obwohl ich nicht so gern Museen besuche, habe ich die in Berlin gerne gemocht. Am meisten haben mich die Gedenkstätte Sachsenhausen und das DDR-Museum interessiert. Sehr interessant waren auch der Reichstag/ Bundestag und der Bundesrat, diese Gebäude muss man einmal gesehen haben.
Was mir nicht so sehr gefallen hat, war das Museum, in dem man uns alles über die Berliner Mauer erzählt hat, ich fand es ein bisschen langweilig, nicht explizit genug, und noch dazu war es an dem Tag sehr kalt.
Die viele Freizeit, die uns die Lehrer gelassen haben, war eine sehr gute Idee, und dass jeder am letzten Tag (in Gruppen) machen konnte, was er wollte, war auch sehr konstruktiv, denn so konnte jeder nach seinen Interessen ein Museum besichtigen.
Der Besuch der Schule war vielleicht am Ende ein bisschen lang, aber es war für uns Franzosen, die bisher nie von einer solchen Schule gehört hatten, sehr interessant.
Insgesamt habe ich diese Berlinreise wirklich sehr gern gemocht und ich werde sicher irgendwann wieder hinfahren. Ich empfehle diese Reise weiterhin mit allen Premièreschülern zu machen, denn nach meinem Eindruck hat es jedem sehr gut gefallen und keiner bereut sie. (Maximilian Ebrard)
Am ersten Tag, Freitag, haben sich alle Franzosen und Berliner getroffen und wir haben zusammen die Stadt besichtigt, sie haben uns ihre Lieblingsstadtviertel gezeigt. Danach sind wir zu Alexis’ Austauschpartner Julian gefahren, denn er hatte eine kleine Party für uns organisiert.
Sonntag haben wir das Mauermuseum besichtigt. Der Führer hat uns die Geschichte der Mauer und Anekdoten erzählt, er war selbst aus der DDR geflüchtet und hatte später den Mauerfall erlebt.
Am Nachmittag haben wir uns wieder in Berlin getroffen.
Am Montagabend haben wir das Theaterstück Mutter Courage von Brecht gesehen: Die Inszenierung war ganz gut und obwohl der Text von Brecht ein bisschen schwer zu verstehen war, habe ich die Geschichte insgesamt gut verstanden und gemocht.
Am nächsten Morgen haben wir das Theater „Berliner Ensemble“, in dem wir das Stück gesehen hatten, besichtigt. Unser Führer war ein Schauspieler, der Jahrzehnte in diesem Theater gearbeitet hat. Danach hatten wir freie Zeit um das Viertel zu besichtigen.
Am Mittwoch haben wir zuerst das Jüdische Museum besichtigt, wo wir uns untereinander das Leben von Juden in Deutschland nach 1945 vorgestellt haben. Am Abend sind wir in der Philharmonie gewesen.
Am Donnerstag sind wir wieder nach Paris geflogen. Am Anfang war es noch ein bisschen komisch Französisch zu reden. Diese Woche ist sehr schön gewesen und ich warte nur auf die Berliner, damit wir ihnen Paris zeigen können. (Laurianne Coq)
Nachdem wir auf dem Flughafen angekommen waren, haben wir unsere Austauschpartner getroffen. Ich hatte nur kurz mit meinem gesprochen und kannte ihn noch nicht gut. Aber auf dem ersten Blick hat er mir gefallen. Wir sind danach zu ihm nach Hause gefahren und ich bin ins Bett gegangen, weil ich sehr müde war.
Am Morgen habe ich seine Familie kennen gelernt, sie ist sehr sympathisch.
Am Nachmittag sind wir ins „Olympiastadion“ gefahren, um ein Fußballspiel anzuschauen (Herta Berlin: Hannover 96 2:0), das war sehr spannend.
Am Sonntag haben wir das Museum der Berliner Mauer besichtigt, der Führer hat uns die Teilung Berlins erläutert. Dann sind wir zum DDR-Museum gegangen, wir haben den Alltag der DDR-Bevölkerung entdeckt, das war sehr interessant, weil wir den Eindruck hatten, dass wir uns eigentlich in einem DDR-Haus befanden. Am Nachmittag waren wir frei, wir sind spazieren gegangen und wir haben das Brandenburger Tor gesehen.
Am Montagnachmittag haben wir den Bundesrat und den Reichstag besichtigt. Im Bundesrat haben wir getan, als ob wir Vertreter der Bundesländer wären, und wir haben über die Legalisierung von Cannabis diskutiert. Ich habe das sehr gut gefunden, es ist leichter zu lernen, wenn man sich amüsiert. Im Reichstag haben wir dank unseres Führers viel gelernt. Wir haben die Kuppel gesehen, sie ist sehr schön.
Am Nachmittag haben wir ein ehemaliges Konzentrationslager besichtigt, wir haben die unmenschlichen Bedingungen entdeckt, unter denen die Gefangenen lebten. Wie haben sich Menschen so schrecklich gegenüber anderen benehmen können?
Das war im Ganzen eine sehr schöne Reise. Ich habe viel gelernt und ich habe auch die anderen Schüler noch besser kennen gelernt, obwohl ich sie schon gut kannte. Und natürlich habe ich auch mein Deutsch verbessert! Ich werde eine gute Erinnerung an diese Reise behalten. (Vivien Fontan)
Dernière modification le 17-09-08 par