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Schaukasten

Auszüge aus einigen Tagebuchseiten zur Hamburgreise

von Schülern der 3e8 mit technischer Assistenz von George Vittini

Anbei einige Auszüge aus den Tagebuchseiten zur Hamburgreise von den frankophonen Schülern der B-Gruppe.

BESICHTIGUNGEN

Tagebuch über die Speicherstadt und die Kunsthalle (2. Oktober

Am Dienstag haben wir die Speicherstadt besichtigt. Milena und Laura haben uns ein Referat über die Speicherstadt gehalten. Das ist ein alter Bezirk von Hamburg aus dem Mittelalter, der am alten Hafen liegt. Es gibt viele Lagerhäuser, wo früher alle Waren gelagert wurden, heute aber nur noch Kaffee, Tee, Gewürze und Teppiche. Die Gebäude sind aus Backstein gebaut. Zwischen den Lagern gibt es viele Fleete. Mit dem Flaschenzug konnten die Waren aus den Schiffen in die Speicher hochgezogen werden. Das Speichermuseum erzählt die Geschichte der Speicherstadt. Ganz viele Leute von Hamurg arbeiteten in der Speicherstadt. Deshalb war sie gut für die Wirtschaft von Hamburg. Wir finden, dass es sehr interessant war, Lagerhäuser zu sehen, den alten Hafen zu besichtigen und dadurch zu verstehen, was war die Wirtschaft von Hamburg. Wir finden die Speicherstadt schön, aber es ist schade, dass Hamburg im Zweiten Weltkrieg zerstört war, weil das nicht die Original- Gebäude sind.

Während unserer Führung in der Kunsthalle wurden uns Meisterwerke aus verschiedenen Epochen gezeigt und erklärt. Wir haben auch schöne Bilder von den französischen Malern Monet und Manet gesehen und auch weiche von Picasso. Auch das berühmte Bild "Der Wanderer über dem Nebelmeer" des Romantikers Caspar David Friedrich. Es waren schöne Bilder in diesem Museum, aber die Besichtigung war ein bisschen langweilig, weil es das Ende des Tages war, und vielleicht waren wir ein bisschen müde nach der Speicherstadt- Führung. Die Kunsthalle besteht aus zwei Gebäuden : einem alten und ein ganz modernen; zwischen beiden liegt eine Fläche, wo Jugendliche Skateboard und Fahrrad Akrobatik machen . Die Kunsthalle liegt in der Mitte von Hamburg : in der Nähe von der Binnenalster.

(Adèle Blin und Aurélie Rabès)

Die Stadtführung in Hamburg (4.Oktober)

Zuerst haben wir die Stadtführerin getroffen. Sie sprach Französisch, damit wir aus der Gruppe B alles verstehen könnten. Dann haben wir auf den Stadtplan von Hamburg unseren Stadtrundgang angesehen. Nach dem Start sind wir zu einer kleinen Strasse gegangen, wo es viele neue Bürogebäude gibt, aber in einer früheren Epoche waren diese Gebäude Kontore. Dann sind wir zum Rathaus gegangen. Das Rathaus steht auf einem grossen Platz. Wir sind rein gegangen. Es gibt eine grosse Halle furs Publik . Dann sind wir in den Innenhof gegangen, wo es einen Brunnen gibt. Dieser Platz befindet sich zwischen dem Rathaus und der Börse. Es symbolisiert die Nähe zwischen der Politik und der Wirtschaft. Und am Ende sind wir zur St-Michaelis Kirche gegangen. Diese Kirche ist sehr hoch, sehr beeindruckend und sie ist sechs Mal zerstört worden !!! Dieser Rundgang sehr lehrreich und ich habe ihn sehr gemocht.

(Jérémy Hebras)

Wir sind um 7 aufgestanden wie jeden Tag, haben gefrühstückt, und sind zur Schule gegangen. Wir haben mit der Klasse die U-bahn genommen. Im Bahnhof haben wir die Stadtführerin getroffen, um eine Stadtbesichtigung zu machen. Nach dieser ausführlichen Besichtigung sind wir auf eine Barkasse gegangen um eine Hafenrundfahrt zu machen. Wir haben riesige Warenschiffe mit vielen Containern und sehr großen Kränen gesehen. Wir haben auf dem Schiff gegessen. Die Hafenrundfahrt hat eine Stunde gedauert. Es war sehr toll und interessant.

Am Kai liegen viele Hafenrundfahrtschiffe, gibt es Restaurants, und Boutiquen. Außerdem sind wir in in unserer Freizeit eine Boutique gegangen. Und endlich haben wir die U-bahn wieder genommen und unsere Austauschpartner wieder getroffen.

(Kévin Cosnard)

Tagesausflug nach Lübeck am Dienstag, den 9. Oktober:

Wir sind um 8 Uhr mit den Austauchschülern in die Schule gekommen. Die Austauchschüler waren im Unterricht ,während d wir mit der U-Bahn und mit dem Zug nach Lübeck gefahren sind. Wir waren um 10 Uhr in Lübeck. Wir mussten eine Stadtrallye „von Tor zu Tor“ machen. Wir waren im kleine Gruppen aufgeteilt (fünf oder secht Schüler). Der Stadtrundgang hat am Burgtor angefangten Die Lehrerinnen hatten uns erkläret, was wir machen müssen. Um 11 Uhr haben wir die Rallye anfangen. Und wir haben zwei Stunden dafür gebraucht. Wir waren um 13 Uhr an unserem Treffpunkt, am berühmten Holstentor.

(Lise Renier)

FREIZEIT

Mittwoch, den 3.Oktober

Am Mittwoch war der Tag der deutschen Einheit, deshalb gab es keine Schule und keine Arbeit. Wir haben nicht alle das Gleiche gemacht : am Morgen haben alle ausgeschlafen, weil wir am Dienstag sehr spät ins Bett gegangen sind . Dann gab es verschiedene Gruppen : einige sind in Vergnügungsparks wie der „Hansepark“ oder der „Hidepark“ gefahren, andere waren in „Hamburg Dungeon“ und viele sind ins Schwimmbad gegangen. Das war für alle super und wir haben alle viel Spaß gehabt.

Sonntag, den 7.Oktober

Am Sonntag sind viele zu Hause geblieben oder haben sich mit anderen getroffen, zum Spielen oder um Filme zu gucken. Einige haben auch etwas gemacht wie ein Besuch in „Accrobranche“, einem Vergnügungspark, oder sie haben im Planetarium einen Film über „ Die unendlichen Weiten“ angeschaut, die die ihn nicht am Samstag nicht gesehen haben.

(Sue Ann Flament)

Freitag, den 5. Oktober : Ottensen und das Theater

Wir sind um 8.45 in die Mensa unserer Partnerschule „Alstertal Gymnasium“ gegangen. Dort haben wir unsere kleinen Theaterstücke vorbereitet. Danach haben wir die Rollen verteilt und die Dialoge gelernt. Dann haben wir die Theaterstücke kurz vorgespielt. Gegen 9.30 haben wir die U-Bahn genommen und sind an der Station Altona ausgestiegen. Danach sind wir zu Fuß in das Stadtviertel Ottensen gegangen. In diesem Viertel gibt es viele ehemalige Kleinbetriebe. Die Gebäude werden heute ganz verschieden genutzt: wir haben erfahren, dass sich die Leute (zum Beispiel) in den kleinen ehemaligen Gewerbe- Gebäuden treffen können. Zum Beispiel, wenn man sein Fahrrad reparieren will, dann geht man in ein kleines Gebäude und repariert man selbst sein Fahrrad oder mit der Hilfe von jemanden. Dort sind auch die Häuser nicht so hoch wie in anderen Bezirken und sind nicht gleich gebaut. Danach sind wir ins Theater gegangen. Wir haben ein Theaterstück, das von Schauspielstudenten gespielt wurde und „Sinn“ heißt, gesehen. Es ist von Anja Hilling geschrieben. In diesem Theaterstück gibt es 5 Szenen, die „Augen“, „Nase“, „Haut“, „Ohren“, und „Zunge“ heißen. In allen Szenen geht es um die Liebe. In der 1. Szene („Augen“) waren zwei Jugendliche, Phöbe und Fred . Phöbe war in Tommi verliebt. Und Tommi hat einen Cousin, Fred. Der liebt Phöbe, aber Fred ist blind. Und Phöbe, weil sie ein bisschen arrogant ist, sagt, dass er ihre Augen sehen muss, denn sie sind schön. Aber schließlich liebt Phöbe Fred und er sie auch. In der 2. Szene („Ohren“) war es zwei Jungen, die gleich angezogen sind, die an dem gleichen Tag geboren sind, usw. Sie heißen Tommi und Karl. Und die Jungen lieben auch das gleiche Mädchen. Und wenn Tommi es erfährt, dann entscheidet er, seinen besten Freund umzubringen. Er hat es gemacht, weil er eifersüchtig war. In der 3. Szene („Haut“) waren zwei Mädchen, die Jule und Jasmine heißen. Jule hat Jasmines Handy genommen und hat ein SMS von Jasmine gelesen, der „Ich vermisse dich unglaublich“, sagt. Danach fragt Jule, für wen es ist. Und da sagt Jasmine, dass es für Karl ist, aber er ist tot. Und dann entdecken sie sich die beiden Mädchen und sie verlieben sich. In der 4. Szene („Ohren“) war es ein Junge und ein Mädchen, die Albert und Natascha heißen. Sie sind schon verliebt, aber dieses Stück erzählt, wie die beiden Personen sich getroffen haben. Und man erfährt, dass Albert ein bisschen schüchtern ist und dass Natascha ein bisschen autistisch ist. Die 5. Szene haben wir nicht gesehen, weil eine Person nicht da war. Dann sind wir in die Schule zurückgegangen.

(Camille Dollé)

SCHULE

8. Oktober

Heute sind wir mit unseren Partnern in die Schule gegangen. Wir haben verschiedene Unterrichtsstunden gesehen (Geschichte, PGW, Geographie, Französich, English, Sport, Latein......). Ich habe gefunden, dass in Deutschland die Lehrer freundlicher sind und dass die Schüler aktiver sind. Es gibt auch mehr Kommunikation zwischen den Lehrern und den Schülern als in Frankreich. Die Unterrichts Stunden sind kürzer und die Schüler haben zwei grosse Pausen am Morgen. Wir haben mit unseren Partnern in der Mensa oder zu Hause oder im Café neben der Schule gegessen. Am Nachmittag haben wir Theater mit einigen deutschen Schülern gemacht. Sie mussten auf Französich sprechen und wir mussten auf Deutsch sprechen. Die Sketsche waren sehr lustig und die Atmosphäre war cool. Wir haben den Sketsch von Sue-Ann, Milénna und einer deutschen Schülerin am lustigsten gefunden (« Ein schlechter Schüler »). Dann komm der Sketsch von Simon, Léopold, Thomas, Frédéric und zwei deutschen Jungen (« Hast du schon gehört ») und der von Camille, mir und Wiebke (die Partnerin von Laura) (« Oh dises Telefon ») . Wenn das fertig war, sind wir mit unseren Partnern nach Hause zurück gegangen.

(Charlotte Girard)

Dernière modification le 20-03-08 par