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Reisen

Ausflug nach CAEN am 4. Februar 2011

Wie schon öfters fuhren alle Klassen "inter" der 3ème zum Kriegsdenkmal in Caen.

Alle fürchten diesen Tag...oder besser gesagt: das frühe Aufstehen! Es ist doch immer wieder spannend zu sehen, ob es jemand nicht pünktlich zu 6h30 zum SEL schafft...

So war es dann auch heute so, dass jemand kreidebleich und mit Zahnpasta und Panik im Gesicht herbeieilte, oder gar, dass jemand urplötzlich feststellte, dass er für diese Fahrt doch viel zu krank sei (vielleicht wegen hoch ansteckender Bettschwere...?). Nun ja, zugegeben, die meisten Caenfahrer waren an diesem Morgen sehr pünktlich zur Stelle, gut gelaunt und gespannt auf den Tag. Manche hatten es sogar geschafft, auf perfektes Aussehen und perfekte Verpflegung zu achten: Säuberlich geschnittene Möhrenspalten und bereits gepellte Mandarinen sollen hier nur Beispiele sein...

Einmal im Bus musste man dann feststellen, dass manch einer in seiner Reisevorbereitung an noch ganz andere Sachen gedacht hatte! In diesem Zusammenhang sei die Musikalität unserer Schüler positiv erwähnt, aber auch das Vorhandensein praktischer Gepäckklappen in modernen Reisebussen, denn: So schön die unerwartete musikalische Untermalung auch war, hatten wir immerhin eine lange Fahrt vor uns...

Angekommen am Mémorial stürzten wir, nach einer kurzen Begrüßung durch das Personal, auf die Ausstellungsräume mit den Themen „Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg“ und „Kalter Krieg“. Die Schüler hatten Fragebögen in englischer bzw. deutscher Sprache bekommen, die ihnen helfen sollten, sich besser zu orientieren und sich intensiver mit den Ausstellungsstücken auseinander zu setzen. Und es war eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und welchem Interesse sich die Schüler in der Ausstellung aufhielten! Oftmals mussten sie von den Lehrern zum Weitergehen aufgefordert werden! Das Mémorial überzeugte sie durch die Vielfalt von Ausstellungsstücken1 und durch seine Architektur. Auch der Film über den „D-Day“ hat bei vielen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Einziges Manko: Wir hätten etwas mehr Zeit gebraucht, um alles zu sehen, da die Ausstellung wirklich sehr groß ist und sogar kürzlich noch erweitert wurde!

Nach einer Picknickpause ging es dann nachmittags zum Amerikanischen Friedhof von Colleville-sur-Mer und zum Omaha Beach. Auch hier hörten die Schüler gespannt den Erläuterungen der französischen „guide“ zu und erfuhren etwas mehr über die Friedhofsanlage, sowie über die Identität einiger der 9387 hier begrabenen Soldaten. So erfuhren wir unter anderem, dass auch vier Frauen auf dem Friedhof ruhen. Als der Wind schließlich so stark wurde, dass die Worte der Fremdenführerin verweht wurden, beschlossen wir, den Tag mit einem Gang zum Strand, dem Omaha Beach, zu beenden. Die Schüler nahmen dieses Angebot freudig an und ließen am Strand ihrem Bewegungsdrang und ihrer Energie freien Lauf... Die Schüler an so einem traurigen Ort so fröhlich und munter zu sehen, stimmte so manch einen nachdenklich... Die Rückfahrt gestaltete sich, ähnlich wie die Hinfahrt, musikalisch: Begleitet von Ray Charles’ Rhythmen rollten wir Richtung Sèvres, wo wir nach einem langen Tag müde und zufrieden ankamen. See you next year!

Schülerantworten auf die Frage, was sie am meisten beeindruckt hat:
  • Die Flugzeuge, die Waffen des Débarquements und das Stück der Berliner Mauer.
  • Die Ausstellung der Atomwaffen und was die Leute damals jeden Tag so benutzen.
  • Die alten Flugzeuge und der Film über die Atombomben.
  • Die Toten am Strand (während des Films „D-Day“).
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La moitié du groupe, l’autre ayant fait le circuit dans le sens contraire

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Descente sur Omaha dite "la sanglante"

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Les gardiens ajoutent du sable de la plage sur le nom du soldat pour que celui-ci se voit sur la photo qui sera envoyée à la famille

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Les élèves attentifs et soucieux de répondre au questionnaire préparé avec soin par les enseignants

Dernière modification le 05-03-11 par Delumeau Andrea